Insel der Seligen · Botschaftsviertel · Wien III
Das Satchmo in der Salesianergasse ist ein Wohnzimmer mit Schankerlaubnis – der Ort, an den man nach der Arbeit geht, um runterzukommen. Ab 18 Uhr brennen die Kerzen unterm Gewölbe, gekocht wird bis 2 Uhr früh.
Über uns
Satchmo – so nannten sie Louis Armstrong, den Mann mit der Trompete und dem breitesten Lächeln der Jazzgeschichte. Unser Lokal in der Salesianergasse trägt seinen Namen nicht zufällig: Der Falter führte das Satchmo einst als renommierten Jazz-Club – heute ist es eine gemütliche Bar mit Wohnzimmer-Atmosphäre, in der der Jazz leise weiterläuft.
Aus der Küche kommt Hausgemachtes – allen voran Burger auf selbst gebackenen Buns und Burritos. Dazu ausgezeichnetes Bier, ein ordentlicher Aperol Spritz und alles dazwischen, gelegentlich Livemusik und ein Schanigarten, in dem der Sommer im Dritten besonders lang wird. Kein Schickimicki, keine Eile: Der Wirt serviert selbst, der Koch fragt nach, ob's geschmeckt hat.
Hier kennt man den Barkeeper, und bald kennt man einander: Wer einmal nach der Arbeit zum Abschalten hereinschneit, kommt wieder. Eine Insel der Seligen im Herzen des Botschaftsviertels – gute Musik, gutes Essen, und bleiben darf man bis nach Mitternacht.
Burger und Burritos, frisch gemacht statt aufgewärmt – auch nach Mitternacht.
Ein paar gute Plätze im Freien, sobald es das Wetter erlaubt.
Wurzeln im Jazz-Club, gelegentlich live – immer im Ohr.
Das Haus
Draußen eine Marmortafel in Schreibschrift zwischen zwei schmiedeeisernen Laternen – „seit 1901“ behauptet das Schild, und wer sind wir, ihm zu widersprechen. Drinnen: cremeweiße Kreuzgewölbe, Messingleuchten, Kerzen auf dunklem Holz, die Wände dicht an dicht mit kleinen Landschaftsbildern in Goldrahmen.
Gewachsen statt eingerichtet – hier feiern Stammgäste Geburtstag neben Leuten, die zum ersten Mal zufällig hereinschneien. Beide bleiben länger als geplant.
Öffnungszeiten
Küche bis spät – und im Zweifel kurz anrufen oder auf Facebook nachsehen.
Kontakt